Klimt hatte den Sommer am Attersee verbracht, dem Gewässer, das diesem Stück zugrunde liegt. Er verbringt den größten Teil des Tages draußen mit seinem Skizzenbuch und malt die schöne Landschaft um sich herum. Weiche Pinselstriche bedecken die Leinwand und veranschaulichen die sanften Wellen, die im Wasserkörper fließen. Das Öl-auf-Leinwand-Stück wurde 1900 gemalt, als Klimt von seiner Reise zum See ankam, wo er in einem Strandhaus in der Nähe übernachtete. Das Gemälde zeigt den weichen See, der mit einem Blick auf den Himmel und einem dunklen Felsen links vom Werk gemalt ist. Das Wasser ist in verschiedenen Strichen gemalt, in einem türkisfarbenen Blaugrün, begleitet von Grautönen, um die Strömung zu veranschaulichen.

Die detailorientierte Technik manifestiert die unterschiedlichen Texturen des Wassers durch die Strömung des Wassers nach rechts von der Leinwand. Die Farben sind schön miteinander kombiniert und betonen und konturieren sich gegenseitig, während die Grautöne die Tiefe des Wassers veranschaulichen. Es ist nicht bekannt, ob das Gemälde am Ufer des Sees oder in der Mitte des Gewässers basiert. Da Klimt den Sommer in der Nähe des Sees verbrachte, handelt es sich höchstwahrscheinlich um ein vor Ort am Ufer des Sees gemaltes Stück. Die Textur und Farbe des Wassers ändert sich, wenn es sich in den Horizont vertieft, und enthält Schattierungen von hellem Blaugrün mit einem lavendelfarbenen Purpur. Das lineare Muster, das verwendet wurde, um diesen Bereich zu malen, zeigt ein anders strukturiertes Gewässer, das höchstwahrscheinlich verwendet wird, um die Tiefe des Wassers zu veranschaulichen.

Der Horizont geht langsam in dunkelgraue Wolken über, die in den Himmel übergehen. Die von Klimt in diesem Bereich verwendete Technik ähnelt stark der Textur von Aquarellfarben, besteht jedoch offensichtlich aus leichten Ölfarbenstrichen. Die düsteren Wolken greifen die Emotion des Gemäldes auf, erzeugen Spannung innerhalb des Stücks und reflektieren das Wasser, das das azurblaue Wasser bedeckt. Rechts vom Gemälde steht ein dunkel gefärbter Felsen, der einer Klippe ähnelt. Es ist nicht genau bekannt, was das Objekt aufgrund des schlammigen Malstils zu sein scheint, es scheint jedoch einer großen Felsmasse zu ähneln. Der Felsen fügt dem Stück einen zentralen Punkt hinzu, die Aufmerksamkeit wird jedoch wieder auf die Beschaffenheit des Wassers gelenkt.

Das Gemälde zeigt einen düsteren Tag am See, während die Wolken den Himmel füllen und die Emotionen im Stück verdunkeln. Klimt integrierte einen modernen Malstil und wandte sich von Mustern und Symbolen innerhalb des Gemäldes ab. Klimts Attersee veranschaulicht eine ruhige Zeit im Leben des Künstlers und verschlingt die natürlichen Elemente um ihn herum in seine Arbeit.