Ein Feuer zerstörte das schöne Gemälde im Jahr 1945 von der deutschen Wehrmacht, die eine Reihe von Klimts Werken beschlagnahmt hatte. Das Gemälde ist Teil einer Reihe, die der Künstler im Sommer 1916 fertigstellte, als er seinen Sommer an seinem angestammten Platz über dem Attersee verbrachte. Das Stück entstand mitten im Ersten Weltkrieg, während der Künstler eher von seiner Arbeit als von den politischen und wirtschaftlichen Turbulenzen, die die Nation erfüllten, erfasst wurde. Klimts Flucht aus der Stadt aufs Land ermöglichte es dem Künstler, sich gegen Ende seiner Karriere auf seine Arbeit zu konzentrieren.

Klimt lenkte weg von seinem traditionellen neopontillistischen Stil, der durch seine Landschaftsmalerei verwendet wurde, die die Objekte verwischte, hin zu einem strukturierteren Stil, der die natürlichen Formen illustrierte. Das Stück zeigt eine Reihe positiver Farben durch die Blumenbüsche, die sich an den Seiten befinden. Diese wunderbaren Blumen werden zu immensen Höhen gewachsen und mit verschiedenen Arten von Blüten bedeckt. In der Nähe des unteren Randes des Arrangements füllen purpurfarbene Blumen die Leinwand und gehen sanft in Richtung weißer über. Um diese beiden Schattierungen herum füllen kleine rote Glüher die Szene mit gelben Mitten.

Klimt liebte das Trio-Farbschema aus Lila, Gelb und einer warmen Farbschattierung für seine Blumen. Diese drei zusammen schufen ein einfaches Mosaikmuster, das die Arbeit des Künstlers dominiert. Große flache tropische Blätter füllen das Ensemble, gepaart mit hellrosa Pfingstrosen nach oben. Am höchsten Punkt des Arrangements fungieren tief blutrote Blüten als zentrale Markierung. Die Art und Weise, wie sich die Blumen ineinander verflechten, verleiht dem Stück Struktur und Muster.

Rund um die Büsche verwandelt sich die Leinwand in Vegetation, wobei Blau- und Grüntöne verwendet werden, um die Baumkronen zu zeigen. Ein gelb-weißer Steinpfad befindet sich in der Nähe der Mitte des Gemäldes und verlängert das Stück, während es zu einem kleinen Bereich am Ende führt.

Am Ende des Gemäldes scheint eine kleine Holzbank und ein Hocker unter einem blauen Dach zu stehen. Die interessante Komponente des Stücks sind die beiden Hühner, die sich in der Mitte der Leinwand befinden. Diese sattbraunen Hennen spreizen sich mit ihren dunklen Gesichtszügen und dem Schimmer von Rot und machen das Stück neugierig.

Klimt hatte zuvor in After The Rain (1899) Hühner und Hühner in sein Werk aufgenommen, das eine ruhige Wiese zeigt, die von einem Dutzend Hühnern begleitet wird. Klimts klassischer Mosaikstil verwandelt die Blumenbüsche innerhalb des Stücks, leicht gepaart mit den impressionistischen Hühnern in der Mitte des Stücks.